
Kronen Zeitung
SPORTCHEF MANN MAHNT
Salzburgs Bullen „hängen in Vergangenheit fest“
Er mag zwar erst etwa dreieinhalb Monate in Amt und Würden sein, erste Schlüsse hat Marcus Mann, neuer Sportchef bei Österreichs früherem Liga-Krösus Red Bull Salzburg aber bereits allemal gezogen! In Ruhe […], ohne voreilige Aussagen zu tätigen, wie der 42-jährige Deutsche nach dem mühsamen 2:1-Sieg der Bullen in Hartberg betonte. Jetzt aber packt er aus ...
„Wenn wir wieder besser werden wollen, muss man vielleicht auch mal wieder etwas mehr investieren, als zu verkaufen, wie man es in den letzten Jahren getan hat.“ Der Nachfolger des in Salzburg nicht einmal ein ganzes Jahr tätigen Rouven Schröder erklärte auf Sky bei „Talk & Tore“, dass es ein Fakt sei, dass man die Qualität auf allen Ebenen wieder erhöhen müsse.
„In der Vergangenheit viel Qualität verloren!“
„Es ist offensichtlich, dass wir in der Vergangenheit viel Qualität verloren haben. Red Bull Salzburg definiert sich zwar über Verkäufe, dennoch wurde in den letzten Jahren […] vielleicht der eine oder andere Spieler zu viel abgegeben. Dadurch ging Substanz verloren, die man so nicht einfach wieder auffangen konnte.“
„Wir hängen noch in der Vergangenheit fest!“
Von der Spielphilosophie her habe Salzburg lange ausgezeichnet, dass man einen klaren Weg gehabt habe und auch nicht nach links oder rechts ausgeschert sei. Allerdings habe sich der Fußball weiterentwickelt – und „wir hängen noch in der Vergangenheit fest“. In dieser zu leben, bringe aber keine Punkte.
„Wir müssen uns öffnen, um uns wieder weiterzuentwickeln, und diese Offenheit spüre ich beim FC Red Bull Salzburg noch nicht so ganz“, so Mann. Das Spiel gegen den Ball, auf das Salzburg lange Zeit spezialisiert war, „das können die anderen Mannschaften jetzt auch. Wir müssen bessere Lösungen mit dem Ball finden und mehr Torchancen herausspielen“.
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